Es ist komisch. Aber ein Teil von mir mag es, sich zu irren. Also nicht recht zu haben. Warum? Weil Lernen zu meinen wichtigsten Werten zählt. Mich mit neuen Dingen beschäftigen. Mehr verstehen. Mehr können. Und wenn du merkst, dass du dich geirrt hast, dann ist das ein Lernmoment. Vor einigen Wochen habe ich ja das erste Mal mein Projekt Freiheit veranstaltet. Da geht es um die 9 großen Widerstände, die uns im Leben blockieren. Und ich hatte eine klare Vorstellung, an welchem der 9 großen Widerstände sich meine Programmteilnehmer am meisten aufrauchen. Ich hätte schwören können, es wäre Vermeidung. Also unsere Tendenz, unangenehme und anstrengende Dinge zu vermeiden. Denn das ist schon ein mächtiger Widerstand. Ich war mir so sicher. Aber ich habe mich geirrt. Denn anstelle dessen war es … Tata: Unstrukturiertheit. Also die Weigerung, Pläne, Termine oder Erinnerungen zu machen und nachzuverfolgen. Die Weigerung, eine Struktur für die Dinge zu schaffen, die "eigentlich" am wichtigsten für mich sind. Und mein Leben stattdessen meinen Verpflichtungen, meinen Launen und meinen Gewohnheiten zu überlassen. Es gibt diese uralte Debatte, wer der Chef in meinem Leben sein soll: Mein Verstand und die Vernunft. Oder mein Gefühl, meine Lust und meine Impulse. Und Struktur in mein Leben zu bringen, das klingt nach Verstand und Vernunft. Was viele von uns extrem unattraktiv finden. Brrrr … Wo bleibt die Leichtigkeit? Wo bleibt der Spaß? Und hier wird es interessant: Denn die meisten Menschen, die nach dem „Lust und Laune“-Prinzip leben, haben keine Leichtigkeit und Fröhlichkeit im Leben. Sie haben Stress und Druck. Weil sie sich nicht verlässlich und rechtzeitig um die Notwendigkeiten kümmern. Was dann ständig nervige Situationen erzeugt. Untersuchungen aus der positiven Psychologie zeigen eines ganz klar: Disziplinierte und strukturierte Menschen kommen statistisch gesehen nicht nur weiter im Leben. Sie sind auch glücklicher und zufriedener. Und das ist gemein, denn ich bin eigentlich von Hause aus eher unstrukturiert und nachlässig. Und ich wünschte, der leichte und sorglose Weg wäre der Bessere. Ist er aber nicht. Glück und Zufriedenheit muss man sich ein bisschen erarbeiten. Es war in meinem Projekt Freiheit interessant zu sehen, dass erstaunlich viele meiner Teilnehmer das auch so wahrgenommen und so eingeschätzt haben. Wenn du deinem Leben keine Struktur gibst, sucht dein Leben sich eben den Weg des geringsten Widerstands. Also den einfachsten und leichtesten Weg. Und du weißt es ja, wenn du immer den leichtesten Weg gehst, werden deine Wege in der Zukunft immer beschwerlicher. Weil du dich nie rechtzeitig um die eigentlich wichtigen Dinge kümmerst. Wenn du aber heute den schweren Weg gehst und dich um die wichtigen Dinge kümmerst, dann werden deine Wege in der Zukunft immer leichter. An erfolgreichen Autoren oder Malern kann man das gut sehen. Die haben meistens eine unglaubliche Ordnung und Struktur in ihrem Leben. Feste produktive Zeiten. Feste Zeiten für die Entspannung. Alles läuft wie ein Uhrwerk. Denn nur so entstehen sorgenfreie, kreative und inspirierende Räume, in denen man großartige Dinge erschaffen kann. Und ich schreibe heute über den Wert von Struktur, weil ich dein Augenmerk auf mein Programm Gute Selbstorganisation lenken möchte. Denn in diesem Programm erfährst du, wie du strukturierter und organisierter werden kannst. Weniger Stress. Mehr Klarheit. Mehr das Gefühl, alles im Griff zu haben. Darum geht es hier: Das Programm ist übrigens auch für die unter uns geeignet, die schon alles versucht haben. So wie ich vorher, bevor ich auf diesen einen Trick gestoßen bin. Ich wünsche dir was. Viel gute Struktur. Und das Glück und die Zufriedenheit, die daraus entsteht. Ralf |
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