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Ralf Senftleben

Schreiben als Weg


Neulich fragte mich eine Vereinskollegin beim Volleyball:

Was machst du eigentlich beruflich?

Also sagte ich: Ich bin so ein Mischmasch aus Creator, Influencer, Podcaster, Blogger und Online-Kurs-Entwickler.

Und das stimmt alles. Aber es trifft doch nicht den Kern.

Aber was ist der Kern?


Um solche tiefgehenden Fragen zu beantworten, habe ich ein spezielles Schreibprotokoll für mich entwickelt. Also fange ich an, schriftlich zu grübeln, zu denken und zu fühlen.

Nach 3 Tagen habe ich die Erkenntnis.

Mein Kern ist das Schreiben.

Ich bin also ein Schreiber.

Na ja, Creator hört sich hipper an.

Aber es ist, wie es ist: Ich bin ein Schreiber.


Nicht nur, dass ich natürlich jede Woche meine Inspirations-Mail hier an euch schreibe.

Und dass ich meine Kurse schreibe.

Oder meine Bücher.

Oder Blog-Artikel.

Wenn ich ein Problem lösen will, schreibe ich darüber.

Wenn ich mich selbst besser verstehen will, schreibe ich darüber.

Wenn ich mich zu etwas motivieren will, schreibe ich eine Liste mit Gründen.

Wenn ich eine Sache in meinem Leben heilen will, schreibe ich.

Wenn ich Glaubenssätze auflöse, dann schriftlich.

Wenn ich gelassener werden will, schreibe ich über die Dinge, die mich unentspannt machen. Und darüber, wie ich in Zukunft damit umgehen will.

Ziele setzen. Pläne machen. Dankbarkeit zelebrieren. Erfolge dokumentieren. Scheitern verarbeiten.

Das wird in geborgener Atmosphäre alles schriftlich bewältigt.

Auch im Beruf: Ideen finden. Projekte durchdenken und planen. Möglichkeiten abwägen. Entscheidungen treffen.

Alles entsteht im Prozess des Schreibens.


Ich wusste natürlich schon vorher, dass Schreiben ein wichtiger Teil meines Lebens ist.

Aber mir ist vorher nie aufgefallen, welch eine vollumfassende Rolle das Schreiben in meinem Leben spielt.

Es ist mein Weg durch dieses Leben.


Ja, Schreiben als Weg.

Wunderbar.

Denn es ist unendlich gut so einen Weg zu haben. Einen Mittelpunkt. Einen Leuchtturm. Eine Art, wie ich mein Leben organisiere. Ein roter Faden.

Schreiben als Weg.

Nicht als Ziel. Nicht als Punkt, wo ich hin will.

Sondern als tägliche Konstante, die mir Halt und Sicherheit gibt.

Weil ich weiß, dass ich im Prozess des Schreibens nahezu alles bewältigen kann.


Nachdem ich diese Erkenntnis hatte, sind ein paar Wochen ins Land gegangen und ich habe diese Einsicht wieder und wieder im Kopf bewegt.

Und letzte Woche habe ich mich entschieden, das zu tun, was ich eigentlich immer tue.

Also ein Programm daraus zu entwickeln.

Die ganze Idee mit all ihren Vorteilen nach außen zu transportieren und das Ganze lernbar zu machen.

Und so starte ich nächsten Mittwoch eine kleine Grundausbildung für das „Schreiben als Weg“.

Und wenn das für dich interessant ist, kannst du hier schauen:

Info und Anmelden: Schreiben als Weg

Iter scribendi!

Ralf

PS: Am Sonntag erzähle ich dann, wie von so vielen gewünscht, über #gute-sichtweisen und wie die Verbindung zum Weg des Schreibens ist.


Ralf Senftleben

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