Erlaube mir zuerst einen kurzen Hinweis auf meinen nächsten Online-Kurs: Deinen Alltag souverän im Griff haben. Verlässlich sein. Entspannung durch gute Vorbereitung. Ich würde mich freuen, wenn du dabei bist. Und nun zum Thema Affirmationen. Also … hast du auch schon mal mit Affirmationen herumgespielt? Die sind ja sozusagen das Go-To-Instrument der Persönlichkeitsentwicklung. Ich bin produktiv. Ich bin organisiert. Ich bin ein Macher. Ich bin ein wunderbarer Mensch. Schon mal probiert? Und falls ja, wie waren deine Erfahrungen? Es gibt tatsächlich einige wissenschaftliche Studien zu dem Thema. Diese Studien zeigen, dass Affirmationen funktionieren. Aber nicht immer. Manchmal können sie auch nach hinten losgehen. Plumpe Affirmationen wie „Ich bin organisiert.“ sind tatsächlich eher kontraproduktiv. Wenn wir die Affirmation nicht glauben können, ist sie sogar schädlich. Sie aktiviert dann genau das in uns, was wir eigentlich nicht haben wollten. Das ist die wichtigste Regel: Ich muss mir selbst glauben können, was ich mir sage. Ich muss es für möglich halten. Affirmationen, die das Endergebnis visualisieren, funktionieren auch nicht gut. Ich habe 1 Million € auf dem Konto. Ich bestehe die Prüfung mit Note 1. Ich gewinne die Liebe dieses Menschen. Diese Affirmationen fühlen sich zwar gut an. Aber hier ist das Problem, dass wir durch diese Art von Affirmation oft unsere Motivation verlieren. Weil wir uns ja vorgaukeln, wir hätten es schon geschafft. Dann braucht man sich ja nicht mehr anstrengen. Die kreative Spannung zwischen IST und SOLL ist plötzlich weg. Und damit auch unsere Motivation. Affirmationen funktionieren zuverlässiger, wenn wir uns vorstellen, Anstrengungen und Schwierigkeiten zu überwinden. Immer wenn ich nach Hause komme, sage ich mir: „Es ist wichtig für mich, für die Prüfung zu lernen“. Und dann setze ich mich hin. Auch wenn ich keine Lust habe. Auch wenn ich müde bin. Affirmationen, die in Möglichkeiten denken, funktionieren auch sehr gut: Ich kann meine Prüfung bestehen, wenn ich mich richtig anstrenge. Ich kann 1 Million € auf dem Konto haben, wenn ich weiter so gut Geld zurücklege und wenn ich kluge geschäftliche Entscheidungen treffe. Noch eine wirksame Möglichkeit: Gib dir selbst in deinen Affirmationen eine Erlaubnis. Ich erlaube mir, mich jeden Tag mehr und mehr zu mögen. Ich kann mir erlauben, mich als einen guten Menschen zu sehen, der das Gute im Leben verdient hat. Auch das hat für viele Menschen eine schöne Wirkung in ihrem Erleben und diese Affirmation fördert positive Veränderungen. Wichtig ist laut der Studien übrigens auch, sich die Affirmationen möglichst oft und an vielen Tagen hintereinander selbst zu sagen. Wiederholung ist nun mal die Mutter der Veränderung. Und nun wiederhole bitte diese wundervolle Affirmation: Ich erlaube mir, diesen Newsletter all meinen Freunden und Bekannten zu empfehlen. Weil Ralf sich sehr darüber freut. 😀 Affirmationen sind ein gutes und schnell zugängliches Werkzeug für deinen Selbstcoaching-Werkzeugkasten. Also spiele ruhig mal ein bisschen damit herum. Alles wird gut. Ralf |
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